Stefan Hentschel – ein Name, der auf St. Pauli Legende ist. Der Boxer und Zuhälter, bekannt als „der göttliche Zuhälter“, lebte ein extremes Leben zwischen Ring und Rotlichtmilieu. Sein Tod im Boxkeller der Kneipe „Zur Ritze“ im Dezember 2006 wirft bis heute Fragen auf.

Geburtsdatum: 30. September 1948 | Todesdatum: 18. Dezember 2006 | Geburtsort: Chemnitz-Gablenz | Sterbeort: Hamburg | Beruf: Zuhälter, Boxer | Spitzname: Der göttliche Zuhälter

Steckbrief

Schauplätze

  • St. Pauli – Hamburger Kiez (Quelle: Wikipedia)
  • Zur Ritze – Box- und Kultkneipe (Quelle: Zur Ritze – Geschichte)
  • Grab in Hamburg (nicht öffentlich dokumentiert)

Bekannt für

Tod in der Ritze

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Vollständiger Name Stefan Hentschel (Quelle: Wikipedia)
Geburtsdatum 30. September 1948 (Quelle: Wikipedia)
Geburtsort Chemnitz-Gablenz (Quelle: Wikipedia)
Todesdatum 18. Dezember 2006 (Quelle: Wikipedia)
Sterbeort Hamburg (Quelle: Wikipedia)
Haupttätigkeit Zuhälter und Boxer (Quelle: Wikipedia)
Spitzname Der göttliche Zuhälter (Quelle: Reeperbahn.com)
Bekannte Doku Der Boxprinz (2000) (Quelle: SPIEGEL TV (YouTube))
Bekannte Lokalität Zur Ritze, St. Pauli (Quelle: Zur Ritze – Geschichte)

Wer war Stefan Hentschel?

Stefan Hentschel wurde am 30. September 1948 in Chemnitz-Gablenz geboren (Wikipedia). Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf und kam früh mit dem Boxsport in Berührung. Sein Traum war eine Profikarriere im Ring (SPIEGEL TV). Stattdessen landete er auf dem Hamburger Kiez St. Pauli, wo er als Zuhälter und Boxer Bekanntheit erlangte (Wikipedia).

Frühes Leben

Über seine Kindheit und Jugend ist wenig bekannt. Geboren in Chemnitz-Gablenz, zog es ihn später nach Hamburg. Dort begann sein Aufstieg im Rotlichtmilieu.

Aufstieg auf St. Pauli

In den 1970er- bis 1990er-Jahren baute Hentschel ein Netzwerk auf. Die WELT berichtete, dass bis zu 27 Frauen für ihn arbeiteten. 1994 stieg er aus dem Zuhältermilieu aus (WELT).

Mediale Aufmerksamkeit

Der Spiegel nannte ihn den „Paten von St. Pauli“ (DER SPIEGEL). Seine Ohrfeige in einer NDR-Dokumentation machte ihn überregional bekannt. Die Dokumentation „Der Boxprinz“ (2000) zeigte sein Leben zwischen Boxen und Rotlicht (SPIEGEL TV).

Kernaussage: Stefan Hentschel war eine schillernde Figur des Hamburger Kiez – Boxer, Zuhälter, und Medienstar, dessen Leben in einer Tragödie endete.

Wer hat sich in der Ritze aufgehängt?

Am 18. Dezember 2006 nahm sich Stefan Hentschel im Boxkeller der Kneipe „Zur Ritze“ das Leben (DER SPIEGEL). Die Zur Ritze bestätigt diesen Vorfall auf ihrer eigenen Website. Die WELT berichtete, er habe sich aus privaten Problemen erhängt.

„Er erhängte sich im Boxkeller der Kultkneipe ‚Zur Ritze‘.“ – WELT

Der Vorfall

Hentschel war 58 Jahre alt. Der Soul Pauli Blog bezeichnet den Suizid als traurigen Höhepunkt der Geschichte des Boxkellers.

Hintergründe

Die genauen Beweggründe sind nicht abschließend geklärt. Die WELT spricht von privaten Problemen. Ein Abschiedsbrief wurde nie öffentlich bestätigt.

Anmerkung: Manche Quellen, wie Reeperbahn.com, nennen abweichend den 28. Dezember 2006 (Reeperbahn.com). Die Mehrheit der seriösen Quellen (Wikipedia, Spiegel, WELT) gibt jedoch den 18. Dezember an.
Was klar ist: Stefan Hentschel starb durch eigene Hand im Boxkeller der Zur Ritze. Das genaue Motiv bleibt spekulativ.

Wer boxte in der Ritze?

Die „Zur Ritze“ ist seit Jahrzehnten ein legendärer Boxort auf St. Pauli. Stefan Hentschel selbst boxte dort und zog zahlreiche Kiezgrößen und Prominente an (Kult-Kieztouren Hamburg).

„Viele Kiezgrößen und Prominente traten in der Ritze an.“ – Kult-Kieztouren Hamburg

Berühmte Boxer in der Ritze

Neben Hentschel traten auch regionale Boxgrößen und Gäste aus der Unterhaltungsbranche auf.

Stefan Hentschel als Boxer

Er galt als talentiert, doch seine Profikarriere blieb aus. Die SPIEGEL TV Dokumentation zeigt ihn als Kämpfer, der am bürgerlichen Leben scheiterte.

Die Atmosphäre der Boxkämpfe

Der Boxkeller war eng, rauchig und roch nach Schweiß. Eine echte Kiezinstitution.

Besonderheit: Der Boxkeller existiert heute noch und wird für Veranstaltungen genutzt – allerdings ohne die legendäre Vergangenheit mit Hentschel.

Wo ist das Grab von Stefan Hentschel?

Stefan Hentschel wurde auf einem Friedhof in Hamburg beigesetzt. Die genaue Grabstelle ist nicht öffentlich dokumentiert (Wikipedia). Es gibt keine offizielle Gedenkstätte.

Friedhof und genaue Lage

Weder die Wikipedia noch andere Quellen nennen den Namen des Friedhofs. Das Grab liegt vermutlich anonym.

Zugänglichkeit für Besucher

Da die Lage nicht veröffentlicht ist, ist ein Besuch nicht möglich. Fans müssen sich mit der Erinnerung an seine Schauplätze auf dem Kiez begnügen.

Hinweis: Auch 2025 gibt es keine offizielle Gedenktafel oder einen Gedenkstein für Stefan Hentschel.

Wer ist der Inhaber der „Zur Ritze“ in Hamburg?

Die Kneipe „Zur Ritze“ wird von einer privaten Betreiberfamilie geführt. Der aktuell bekannte Inhaber ist öffentlich dokumentiert (Zur Ritze – Geschichte).

Aktuelle Inhaber

Laut Betreiberseite wird die Ritze seit Jahrzehnten von der Familie B. geführt. Der genaue Name wechselte mehrfach.

Geschichte der Ritze

Seit 1960 ist die Ritze fester Bestandteil des Kiezlebens. Der Boxkeller wurde 1971 eröffnet. Stefan Hentschel war hier Stammgast und Boxer.

Zusammenfassung: Die Zur Ritze bleibt ein lebendiges Denkmal für die Kiezfiguren wie Stefan Hentschel – auch wenn sein Grab unbekannt ist.

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Häufig gestellte Fragen

Wie alt wurde Stefan Hentschel?

Er wurde 58 Jahre alt (geboren 30. September 1948, gestorben 18. Dezember 2006) (Wikipedia).

Hat Stefan Hentschel eine Tochter?

Informationen zu einer Tochter sind nicht öffentlich belegt.

Was geschah mit Stefan Hentschels Besitz nach seinem Tod?

Darüber gibt es keine verifizierten öffentlichen Angaben.

Gibt es ein Denkmal für Stefan Hentschel auf dem Kiez?

Nein, es gibt kein offizielles Denkmal oder eine Gedenktafel.

Welche Rolle spielte die „Zur Ritze“ in seinem Leben?

Sie war sein zweites Zuhause: Hier boxte er, hier verbrachte er viel Zeit, und hier endete sein Leben (Zur Ritze).

War Stefan Hentschel verheiratet?

Ein Ehestatus ist nicht öffentlich dokumentiert.

Welche Kontroversen gab es um Stefan Hentschel?

Seine Tätigkeit als Zuhälter und die Ohrfeige in der NDR-Doku sorgten für Diskussionen (DER SPIEGEL).

„Er war als Zuhälter und Boxer auf dem Kiez bekannt.“ – Wikipedia – Stefan Hentschel

„Der Suizid Hentschels ist ein trauriger Höhepunkt in der Geschichte des Boxkellers.“ – Soul Pauli

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigt

  • Geburts- und Todesdaten (30.09.1948 / 18.12.2006) – Wikipedia
  • Spitzname „Der göttliche Zuhälter“ – Reeperbahn.com
  • Boxaktivitäten in der Ritze – Kult-Kieztouren
  • Suizid in der Ritze am 18.12.2006 – DER SPIEGEL, WELT

Ungeklärt

  • Wer sich in der Ritze aufgehängt hat – es ist Hentschel, aber die Frage bezieht sich auf andere Fälle? Laut Recherche ist Hentschel die einzige Person.
  • Genaue Lage des Grabes von Stefan Hentschel – nicht öffentlich
  • Existenz eines Abschiedsbriefs – nicht bestätigt
  • Informationen zu Tochter, Freundin, Kindern – nicht belegt

Zeitleiste

Datum/Zeitraum Ereignis Quelle
30. September 1948 Geburt in Chemnitz-Gablenz Wikipedia
1970er–1990er Tätigkeit als Zuhälter auf St. Pauli Wikipedia
2000 Dokumentation „Der Boxprinz“ SPIEGEL TV
2006 (ca.) Ohrfeige in NDR-Dokumentation SPIEGEL TV
18. Dezember 2006 Tod in Hamburg (Suizid) DER SPIEGEL
2006 (nach Tod) Beisetzung auf einem Hamburger Friedhof Wikipedia