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Vetternwirtschaft bezeichnet die Bevorzugung von Verwandten oder Freunden bei der Vergabe von Ämtern, Aufträgen oder Vorteilen – oft zum Nachteil der Allgemeinheit.
Synonyme zu „Vetternwirtschaft“
Klüngel
Günstlingswirtschaft
Seilschaft
Filz
Seilschaftswirtschaft
Beziehungsunwesen
Protektionswirtschaft
Mauschelei
Kungelei
Begünstigung von Angehörigen
Freundschaftswirtschaft
Cliquenwirtschaft
Sippenwirtschaft
Gegenteile & Gegenstücke
Bestenauslese
Anonymität im Amt
Transparenz
Was bedeutet „Vetternwirtschaft“?
Vetternwirtschaft ist ein abwertender Begriff für die systematische Bevorzugung von Verwandten, Freunden oder Parteigängern bei der Vergabe von Stellen, Aufträgen oder sonstigen Vorteilen. Dabei werden oft formale Kriterien wie Leistung oder Qualifikation umgangen. Im öffentlichen Dienst und in der Politik ist Vetternwirtschaft meist verboten oder zumindest ethisch verpönt.
Wortart: Substantiv, feminin
Anderes Wort für: Ein treffendes Synonym ist Nepotismus, das vor allem im politischen und historischen Kontext verwendet wird.
„Vetternwirtschaft“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Vetternwirtschaft und Nepotismus?
Beide Begriffe sind bedeutungsgleich. Nepotismus stammt aus dem Lateinischen („nepos“ = Neffe) und wird vor allem im historischen und politischen Kontext verwendet. Vetternwirtschaft ist der allgemeinere, umgangssprachliche Ausdruck.
Ist Vetternwirtschaft in Deutschland strafbar?
Ja, unter bestimmten Umständen. Im öffentlichen Dienst kann Vetternwirtschaft als Verstoß gegen das Vergaberecht oder als Untreue (§ 266 StGB) gewertet werden. Privatwirtschaftlich ist sie nicht automatisch strafbar, kann aber gegen Wettbewerbsrecht verstoßen.
Wie sagt man „Vetternwirtschaft“ auf Englisch?
Die gängigste Übersetzung ist „cronyism“ oder „nepotism“. „Cronyism“ betont die Bevorzugung von Freunden, während „nepotism“ speziell die Begünstigung von Verwandten meint.