Wer sich für ein Balkonkraftwerk mit Speicher interessiert, stößt schnell auf die Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro – ein All-in-One-System, das Solarstrom zwischenspeichert und bei Bedarf ins Hausnetz einspeist. Die Pro-Variante bietet mit vier MPPT-Trackern und bis zu 2400 Watt Solareingang eine deutlich höhere Ladeleistung als das günstigere Plus-Modell. Dieser Artikel zeigt, wo die Stärken und Schwächen der E1600 Pro liegen, welche Probleme Nutzer melden und für wen sich die Investition wirklich lohnt.

Speicherkapazität (Basis): 1,6 kWh ·
Max. Eingangsleistung: 2400 W ·
Erweiterbar auf: 9,6 kWh ·
MPPT-Tracker: 4

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Exakter Stromverbrauch der Heizfolie bei verschiedenen Außentemperaturen
  • Reale Notstromdauer bei typischer Last (z. B. Kühlschrank+Router)
  • Langzeitstabilität der Software bei wiederholten Erweiterungen
3Zeitleisten-Signal
  • Verkaufsstart der Solarbank 2 Pro und Plus nach Ankündigung Ende April (ComputerBase)
4Wie es weitergeht
  • Erweiterung des Smart-Meter-Ökosystems und Integration in bestehende Hausnetze
  • Weitere Preisreduktionen durch Händleraktionen erwartet (z. B. OBI 20 % Rabatt)
Technische Eckdaten der Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro
Merkmal Wert
Hersteller Anker Innovations (Hersteller)
Modell Solarbank 2 E1600 Pro
Kategorie Balkonkraftwerk-Speicher mit integriertem Wechselrichter
Speichertyp Lithium-Eisenphosphat (LiFePO₄)
Garantie 5 Jahre (Anker-Angabe)
App-Steuerung Ja (Anker App (Support-Seite))

Welche Probleme gibt es mit der Anker Solix Solarbank E1600?

Wie jedes technische Produkt hat auch die Solarbank 2 E1600 Pro ihre Kinderkrankheiten. Einige Nutzer berichten von Verbindungsabbrüchen zwischen Speicher und App sowie unvollständigen Software-Updates. Die Anker-App zeigt gelegentlich falsche Ladezustände an – ein Problem, das nach Firmware-Updates meist verschwindet. Das Temperaturmanagement arbeitet zuverlässig, doch bei Dauerlast an heißen Sommertagen kann die interne Kühlung hörbar werden.

  • Häufige Fehlermeldungen: „Netzstörung“ oder „Kommunikationsfehler“ – meist durch Router-Probleme verursacht (Quelle: Community-Foren).
  • Temperaturmanagement: Die Heizfolie und die aktive Kühlung schützen den Akku (Home&Smart (Technikblog)).
  • Softwareupdates: Anker liefert regelmäßige Updates, die die App-Stabilität verbessern sollen – ein Support-Dokument listet die Änderungen (Anker Support).
Fazit: Die Pro-Variante ist kein Plug-and-Play-Gerät für absolute Anfänger. Bei Netzwerkproblemen oder Update-Schwierigkeiten hilft oft ein Router-Neustart. Käufer mit wenig Technikaffinität: besser die Plus-Variante oder auf einfachere Systeme setzen. Technikversierte Nutzer: die E1600 Pro belohnt mit hoher Ladeleistung und Erweiterbarkeit – die anfänglichen Hürden sind mit etwas Geduld beherrschbar.

Anker Solix Solarbank E1600 Probleme? Lösungen hier!

Die häufigsten Störungen treten im WLAN-Bereich auf. Ein Router-Neustart und die Platzierung der Basisstation in Reichweite des Access Points lösen die meisten Verbindungsabbrüche. Falls die App falsche Ladezustände anzeigt, hilft ein manuelles Firmware-Update über die Support-Seite.

Was passiert, wenn der Anker Solix voll ist?

Ein häufiges Missverständnis: Die Solarbank schaltet bei vollem Akku nicht einfach ab. Stattdessen wechselt sie automatisch in den Volleinspeisemodus – der überschüssige Solarstrom fließt direkt ins Hausnetz, was den Bezug aus dem öffentlichen Netz reduziert. Ein Überladen ist durch die integrierte Schutzschaltung ausgeschlossen: Die Lithium-Eisenphosphat-Zellen werden schonend gemanagt, um die Lebensdauer von bis zu 6000 Zyklen zu erreichen (Balkonkraftwerk Express).

Der Trade-off

Nutzer mit geringem Eigenverbrauch profitieren weniger von der Volleinspeisung, da die Einspeisevergütung für Balkonkraftwerke in Deutschland niedrig ist. Wer den Speicher also nicht entleert, verschenkt Potenzial – ein Fall für die zeitgesteuerte Entladung per App.

Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro Test – Ist der Boom berechtigt?

Wie gut ist Anker Solix 2 Pro?

In Praxistests überzeugt die E1600 Pro vor allem durch ihre Ladeeffizienz. Selbst an bewölkten Tagen liefern die vier MPPT-Tracker genug Leistung, um den Akku signifikant zu füllen. Die App ermöglicht eine detaillierte Steuerung: Ladegrenzen, Zeitpläne und die Priorisierung von Eigenverbrauch lassen sich einstellen. Ein Tester von Home&Smart fasst zusammen: „Die Solarbank 2 Pro überzeugt durch ihre hohe Ladeleistung, die auch an bewölkten Tagen solide Erträge bringt“ (Home&Smart).

Welcher Anker Solix ist der beste?

Die Antwort hängt vom Einsatzzweck ab. Wer maximale Solareinspeisung und Erweiterbarkeit sucht, greift zur Pro. Für Standard-Balkonkraftwerke mit einem oder zwei Modulen reicht die Plus-Variante völlig aus – und spart rund 100 Euro.

Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede.

Vergleich: Anker Solix Solarbank 2 Pro vs. Plus
Merkmal Pro Plus
Basispreis 1.099 € (UVP 1.199 €) 999 € (UVP 1.099 €)
MPPT-Tracker 4 (je 600 W) 2 (je 600 W)
Max. Solareingang 2400 W 1200 W
Ausgangsleistung (Hausnetz) 800 W 800 W
Notstrom (USV) 1000 W 800 W
Erweiterbarkeit Bis 9,6 kWh (5 Zusatzakkus) Bis 3,2 kWh (1 Zusatzakku)
Preis Erweiterungsakku (1,6 kWh) 699 € 699 €

Die Preisangaben basieren auf dem Verkaufsstart bis 10. Juni (ComputerBase (Technikportal)). Der Trade-off: Die Pro ist für große Anlagen gedacht, die Plus für Einsteiger. Ein Pro-Käufer, der nur zwei Module betreibt, bezahlt für ungenutzte Leistung – das Plus-Modell wäre hier die klügere Wahl.

Das Fazit

Für Haushalte mit mehr als zwei Solarmodulen und dem Wunsch nach Erweiterung ist die Pro die einzig sinnvolle Option – trotz des höheren Einstiegspreises. Alle anderen sparen mit der Plus-Variante bares Geld und erhalten dennoch eine erstklassige Speicherlösung.

Was ist der Unterschied zwischen Anker Solix Pro und Plus?

Die obige Tabelle fasst die wesentlichen Unterschiede bereits zusammen. Fassen wir die Kernunterschiede kurz zusammen: Die Pro hat doppelt so viele MPPT-Tracker (4 statt 2) und damit die doppelte Solareingangsleistung. Zudem lässt sie sich auf 9,6 kWh statt 3,2 kWh erweitern und bietet mit 1000 W Notstrom etwas mehr Reserve als die Plus (800 W). Der Preisunterschied beträgt 100 bis 200 Euro je nach Aktionszeitraum.

Wichtig für die Kaufentscheidung

Ein Nutzer, der nur ein Balkonkraftwerk mit einem oder zwei Modulen betreibt, wird die zusätzliche MPPT-Leistung der Pro nie ausreizen. Die Plus ist dann nicht nur günstiger, sondern auch platzsparender (kleinere Basisstation). Für einen ambitionierten Ausbau mit vier Modulen und späterer Speichererweiterung führt an der Pro kein Weg vorbei.

Hat Anker Solix eine Heizung?

Wie funktioniert die Heizfolie?

Ja, die Solarbank 2 E1600 Pro verfügt über eine werksseitig integrierte Heizfolie, die den Akku bei Minusgraden auf Betriebstemperatur bringt. Dadurch kann die LiFePO₄-Batterie auch im Winter effizient laden. Der Anker-Support bestätigt: „Die Heizfolie sorgt dafür, dass die Solarbank auch bei Minusgraden effizient lädt“ (Zitat nach Home&Smart). Die Heizung wird automatisch aktiviert, sobald die Temperatur unter etwa 5 °C fällt und die Solarbank lädt. Der Stromverbrauch der Heizfolie ist nicht genau beziffert, liegt aber im einstelligen Wattbereich – ein vernachlässigbarer Anteil der täglichen Ernte.

  • Aktivierung: Automatisch bei < 5 °C und Ladebetrieb.
  • Stromverbrauch: Geschätzt unter 10 W (Hersteller nennt keine genauen Werte).
  • Wirkung: Ermöglicht Laden bis -20 °C Umgebungstemperatur.

Selbst an frostigen Wintertagen bleibt die Solarbank 2 Pro funktionsfähig – ein klares Plus gegenüber vielen Mitbewerbern, die bei Kälte die Ladung drosseln oder ganz einstellen.

Was macht Anker Solix bei Stromausfall?

Kann Anker Solix ein ganzes Haus mit Strom versorgen?

Nein, die E1600 Pro ist keine Vollhaus-Notstromlösung. Die integrierte USV-Funktion stellt maximal 1000 W bereit (Balkonkraftwerk Express). Das reicht für einen Kühlschrank, Router, Laptop und eine LED-Beleuchtung – aber nicht für Heizungspumpe, Durchlauferhitzer oder Elektroherd. Die Umschaltung erfolgt in unter 20 Millisekunden und ist damit unterbrechungsfrei für empfindliche Geräte.

Was mache ich mit meinem Balkonkraftwerk bei Stromausfall?

In Deutschland müssen Balkonkraftwerke bei einem Netzausfall automatisch abschalten (NA-Schutz), um Stromschläge für Reparaturtrupps zu verhindern. Die Solarbank umgeht diese Einschränkung nicht – sie speist nur dann ins Hausnetz, wenn das öffentliche Netz stabil ist. Bei einem Ausfall schaltet sie in den Inselbetrieb um und versorgt über die USV-Steckdose die vorher ausgewählten Verbraucher. In der App lässt sich festlegen, welche Geräte priorisiert werden.

Achtung

Die USV-Funktion ist nicht dafür ausgelegt, eine komplette Haushaltselektrik zu ersetzen. Wer bei einem längerem Stromausfall autark sein möchte, braucht ein separates Notstromaggregat oder eine große stationäre Batterie wie den Anker Solix F3800 – der aber ein Vielfaches kostet.

Bestätigte Fakten

  • Speicherkapazität 1,6 kWh (Basis), LiFePO₄-Technologie
  • Maximale Eingangsleistung 2400 W
  • Heizfolie werksseitig integriert
  • Notstromfunktion nur für einzelne Geräte (kein Vollhaus)
  • Erweiterbar auf 9,6 kWh
  • 4 MPPT-Tracker

Was unklar ist

  • Exakter Stromverbrauch der Heizfolie in verschiedenen Umgebungen
  • Reale Notstromdauer bei typischer Belastung (z. B. Kühlschrank+Router)
  • Langzeitstabilität der Software bei häufigen Erweiterungen

„Die Heizfolie sorgt dafür, dass die Solarbank auch bei Minusgraden effizient lädt.“

– Anker SOLIX Support (zitiert bei Home&Smart)

„Die Solarbank 2 Pro überzeugt durch ihre hohe Ladeleistung, die auch an bewölkten Tagen solide Erträge bringt.“

– Home&Smart.de Tester (Home&Smart)

Für den durchschnittlichen Balkonkraftwerk-Betreiber in Deutschland ist die Entscheidung klar: Wer nur ein oder zwei Module hat und keine gigantische Speichererweiterung plant, greift zur Plus-Variante und spart Geld. Wer dagegen auf maximalen Solarertrag setzt, vier oder mehr Module anschließen möchte und die Option auf bis zu 9,6 kWh Speicher will, bekommt mit der E1600 Pro ein zukunftssicheres, ausbaufähiges System – unter der Voraussetzung, dass man bereit ist, gelegentliche Software-Kinderkrankheiten in Kauf zu nehmen.

Weitere Quellen

youtube.com, youtube.com

Häufig gestellte Fragen

Welche Firma steckt hinter Anker Solix?

Anker Solix ist eine Marke der Anker Innovations, einem chinesischen Elektronikhersteller mit Hauptsitz in Shenzhen. Das Unternehmen ist bekannt für Powerbanks, Ladegeräte und seit 2022 auch für Solarprodukte (Anker Deutschland (offizielle Website)).

Kann ich die Solarbank mit einem Smart Meter verbinden?

Ja, die Solarbank 2 unterstützt die Verbindung mit einem kompatiblen Smart Meter. Dadurch kann sie den Eigenverbrauch optimieren und Überschuss automatisch ins Netz einspeisen. Die Einrichtung erfolgt über die Anker App (Anker Support (Dokumentation)).

Wie installiere ich die Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro?

Die Installation erfolgt ähnlich wie bei einem Balkonkraftwerk-Wechselrichter: Die Solarbank wird zwischen Solarmodule und Hausanschluss geschaltet. Eine detaillierte Anleitung liegt dem Produkt bei und ist auf der Support-Seite verfügbar. Hinweis: Der elektrische Anschluss sollte durch eine Fachkraft erfolgen, sofern keine Einspeisesteckdose vorhanden ist.

Wie hoch ist die Ladeeffizienz des Speichers?

Der Wirkungsgrad des integrierten Wechselrichters liegt laut Anker bei über 97 % (Spitzenwert). Im realen Betrieb sind durch Umwandlungsverluste und Eigenverbrauch der Elektronik etwa 90 % üblich (Balkonkraftwerk Express (Testbericht)).

Gibt es eine App zur Steuerung?

Ja, die Anker App (erhältlich für iOS und Android) bietet Echtzeitdaten, Ladeplanung, Energieflussanzeige und die Konfiguration der Notstromfunktion. Die App wird regelmäßig aktualisiert und ist die zentrale Schnittstelle zum System (Anker Support).

Wie lang ist die Garantie?

Anker gewährt auf die Solarbank 2 E1600 Pro eine Garantie von 5 Jahren. Bedingungen: ordnungsgemäße Installation und Nutzung im angegebenen Temperaturbereich (Anker Support).

Kann ich mehrere Speicher parallel schalten?

Ja, über die Erweiterungsanschlüsse lassen sich bis zu fünf zusätzliche Einheiten (jeweils 1,6 kWh) parallel schalten, um die Gesamtkapazität auf 9,6 kWh zu erhöhen. Die Verwaltung erfolgt automatisch über die Basisstation (ComputerBase (Technikportal)).